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Einreiseregelverschärfung in Deutschland - Einreisen aus Südafrika wieder erlaubt

In Frankfurt Gäste aus Südafrika wieder willkommen In Frankfurt Gäste aus Südafrika wieder willkommen Foto: Wikipedia
Für ungeimpfte wird die Einreise nach Deutschland erschwert. Südafrika gilt ab Sonntag, dem 1. August nicht mehr als Virusvariantengebiet. Das ermöglicht die Einreise nach Deutschland

JHM - Das Bundeskabinett reagiert auf die steigende Zahl an Corona-Infektionen, die aus dem Ausland mitgebracht werden. Vor allem Ungeimpften wird das Reisen schwerer gemacht.

Wer nach Deutschland einreisen will und mindestens zwölf Jahre alt ist, muss ab dem 01.08.2021 nachweisen, dass er gegen Corona geimpft, von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen oder aber getestet ist. Das Bundeskabinett beschloss am heutigen Freitag die entsprechende Verordnung.

In der Verordnung wird darauf verwiesen, dass immer noch fast alle Staaten der Welt von der COVID-19-Pandemie betroffen seien. Zudem seien in verschiedenen Staaten neue Virusvarianten festgestellt worden, die zum Teil besorgniserregende Eigenschaften aufwiesen. Dazu gehörten eine leichtere Übertragbarkeit sowie eine "herabgesetzte Schutzwirkung" bei Genesenen und vollständig Geimpften.

Generell sollen die Nachweise bei der Einreise mitzuführen und bei "stichprobenhaften" Überprüfungen durch die Behörden vorzulegen sein. Kontrollen aller Einreisenden direkt an den Grenzen sind nicht vorgesehen. Von der neuen Regelung ausgenommen sind unter anderem Grenzpendler und Durchreisende.

Zukünftig wird es nur noch zwei Kategorien zur Einstufung von Ländern und Regionen geben: Hochrisiko- und Virusvariantengebiete. Die Kategorie der "einfachen" Risikogebiete entfällt.

Bei der Rückkehr aus Hochrisikogebieten müssen Ungeimpfte eine zehntägige Quarantäne antreten, die frühestens ab dem fünften Tag durch Übermittlung eines Testnachweises beendet werden kann. Bei Virusvariantengebieten gilt weiter grundsätzlich die 14-tägige, nicht verkürzbare Quarantäne für alle - auch für Geimpfte und Genesene.

Südafrika wird ab Sonntag nicht mehr als Virusvariantengebiet eingestuft, sondern (nur noch) als Hochrisikogebiet. Die auch in Deutschland vorherrschende Delta-Variante habe die Beta-Variante dort mittlerweile weitgehend verdrängt, sagt eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums zu Begründung. Heruntergestuft werden auch andere afrikanische Länder wie Namibia, Botsuana, Malawi, Mosambik, Sambia und Simbabwe. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss nur noch für zehn Tage in Quarantäne, kann sie aber durch einen Test auf fünf Tage verkürzen.

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