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Start der südafrikanisch-deutsch-schweizerischen Kooperation für das Programm für Transparenz, Integrität und Rechenschaftspflicht (TIP) in Südafrika

Botschafter Andreas Peschke Botschafter Andreas Peschke Foto: Facebook Deutsche Botschaft SA
Das Department of Planning, Monitoring and Evaluation (DPME) hat zusammen mit der deutschen und der schweizerischen Botschaft offiziell die südafrikanisch-deutsch-schweizerische Zusammenarbeit für das Programm für Transparenz, Integrität und Rechenschaftspflicht (TIP) lanciert und die Kofinanzierung des Schweizer Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) für das TIP markiert.

pm - An der Eröffnungsveranstaltung nahmen hochrangige Vertreter der südafrikanischen, deutschen und schweizerischen Regierung, von Organisationen der Zivilgesellschaft, des Privatsektors und der Wissenschaft teil. Die Teilnehmer kamen am 20. Juni 2022 bei Statistics South Africa in Salvokop, Pretoria, zusammen, um die Partnerschaft zu feiern. Stanley Ntakumba von der Ratspräsidentschaft, Ko-Vorsitzender des Programmlenkungsausschusses des TIP, eröffnete die Feier, indem er das Engagement der beteiligten Regierungen sowie verschiedener Interessengruppen, die das Programm unterstützen, würdigte. Seine Würdigung spiegelte den sektorübergreifenden Ansatz des TIP wider, der darauf abzielt, alle für die Korruptionsprävention in Südafrika relevanten Akteure einzubeziehen. Die Botschafter der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz betonten in ihren Reden, dass die Partnerschaft nicht neu sei - die drei Regierungen arbeiteten bereits in verschiedenen Bereichen wie erneuerbare Energien und Energieeffizienz für eine grünere Zukunft sowie bei der beruflichen Entwicklung für Beschäftigung mit großem Erfolg zusammen.

Der deutsche Botschafter schlug daher vor, "ein erfolgreiches Team nicht zu wechseln" und die Partnerschaft durch wichtige Programme wie TIP zu fördern. In diesem Sinne erklärte Botschafter Peschke: "Dieses Programm mit seinem Schwerpunkt, dem Multi-Stakeholder-Ansatz und der ausdrücklichen Unterstützung der Korruptionsprävention markiert eine neue Ebene der Zusammenarbeit, die auf jahrzehntelangen, starken bilateralen Programmen aufbaut. Ich freue mich, dass sich unsere Partnerschaft mit Südafrika nun auch auf die Schweiz erstreckt, wenn es um die Umsetzung des TIP und die Stärkung des offenen öffentlichen Beschaffungswesens geht." Der Schweizer Botschafter unterstützte seinen Vorredner und fügte hinzu: "Das öffentliche Beschaffungswesen kann für alle Beteiligten, einschließlich der Regierung, der Privatwirtschaft, der Zivilgesellschaft, der Wissenschaft und der Bürgerinnen und Bürger, von Vorteil sein. Dies ist jedoch nur möglich, wenn es fair, transparent und gut funktionierend ist. Daher wird das Programm, das wir heute starten, auch diese wichtigen Akteure zusammenbringen, um ihre Bemühungen um Integrität im Bereich des öffentlichen Auftragswesens zu bündeln.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete Henk Serfontein von der Abteilung für Planung, Überwachung und Bewertung (DPME), der die Partnerschaft ebenfalls würdigte.

Nach der offiziellen Eröffnung hörten die Botschafter zusammen mit den anderen Teilnehmern eine spannende Podiumsdiskussion über die Bedeutung eines fairen und transparenten öffentlichen Auftragswesens für die Korruptionsprävention. Auf dem Podium sprachen Vertreter der Zivilgesellschaft, vertreten durch Corruption Watch, der Wissenschaft, vertreten durch das Public Affairs Research Institute (PARI), der Wirtschaft, vertreten durch die National Business Initiative, und der Regierung, vertreten durch das Office of the Chief Procurement Officer (OCPO) im nationalen Finanzministerium und die Special Investigating Unit (SIU). Alle Teilnehmer feierten die Partnerschaft und ihr Engagement für einen gemeinsamen Ansatz zur Korruptionsbekämpfung mit einem Empfang, bei dem fruchtbare Diskussionen zur Vertrauensbildung und Stärkung der Beziehungen fortgesetzt wurden.

Das von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführte TIP unterstützt staatliche und nichtstaatliche Akteure dabei, in einem gesamtstaatlichen und gesellschaftlichen Ansatz zur Umsetzung der Nationalen Antikorruptionsstrategie (NACS) beizutragen. Dazu gehört auch ein Beitrag zur Umsetzung der vierten strategischen Säule der NAKS, die auf die Verbesserung der Integrität und Glaubwürdigkeit des öffentlichen Beschaffungswesens abzielt. Als bundeseigenes Unternehmen unterstützt die GIZ die Bundesregierung bei der Erreichung ihrer Ziele im Bereich der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung.



 

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