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Swiss Re zieht es (weiter) nach Afrika

Der Tafelberg versteckt sich hinter Wolken Der Tafelberg versteckt sich hinter Wolken © Jörg-Henning Meyer
Die Schweizer haben bauen das Geschäft für die Swiss Re’s Reinsurance Business Unit in Afrika aus. Der Versicherer hat eine Lizenz für die Versicherung von Sach- und Haftpflicht in Südafrika erhalten.

pm - Bisher war das Unternehmen dort im Bereich Leben und Gesundheit tätig. Die Swiss RE sieht das Geschäft als Sprungbrett für kommende Großtaten in Afrika.

Die ergänzenden Geschäftsaktivitäten im Bereich Property & Casualty (P&C) werden in die Tochtergesellschaft “wiss Re Life and Health Africa Limited” eingebracht, die nunmehr unter der Bezeichnung “Swiss Re Africa Limited” firmiert. Das von Thys Nieuwoudt geführte Unternehmen hat eine Filiale in Kapstadt eingerichtet und sofort damit begonnen, das Geschäft im Land auszubauen. Die Swiss Re verfolgt aber weit größere Pläne als nur Südafrika. Die Filiale in Kapstadt soll als Ausgangspunkt dienen, um das gesamte Geschäft in Afrika auszubauen.

Jean-Jacques Henchoz, CEO Swiss Re Reinsurance EMEA, sagt zum neuen Geschäft: “Our expansion in South Africa lays the basis for Swiss Re to upscale its market strategy in Africa. By shifting the center of gravity of our African business back to Africa, we are sending a clear signal that we believe insurance in Africa has a strong future. Swiss Re will be a force for enabling the industry to capitalise on the opportunities in South Africa and elsewhere on the continent.”

Jedenfalls scheint der afrikanische Versicherungsmarkt zunehmend attraktiv für europäische Versicherer zu werden. So hatte die Allianz bereits im April angekündigt, in den kommenden zwölf Jahren über den Emerging Africa Infrastructure Fund (EAIF) insgesamt 75 Mio. Euro sowie 25 Mio. US-Dollar in verschiedene Infrastrukturprojekte in Afrika investieren zu wollen. Zudem sieht Konzernchef Oliver Bäte enormes Wachstumspotenzial auf dem afrikanischen Markt.

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