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BMW Group bringt mit dem MINI E als erster Automobilhersteller Elektromobilität auf südafrikanische Straßen

BMW: Erster Anbieter von Elektromobilität auf südafrikanischen Straßen BMW: Erster Anbieter von Elektromobilität auf südafrikanischen Straßen
Foto: Wikipedia
 Durban, Südafrika –Die BMW Group, weltweit führender Anbieter von Premium-Automobilen, kündigte gestern auf der BMW Group Sustainable Future Conference im südafrikanischen Durban drei umfangreiche Nachhaltigkeitsinitiativen an.

 

 

 Die Konferenz wurde begleitend zur 17. UN-Klimakonferenz (COP17) der Vertragsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) und dem siebten Treffen der Vertragsstaaten des Kyoto-Protokolls (CMP7) abgehalten, dem sogenannten Weltklimagipfel, der vom 28. November bis zum 9. Dezember stattfindet.

 

Bei der Konferenz im beindruckenden Moses-Mabhida-Stadion blickte die BMW Group auf die bisherigen Erfolge in den Bereichen Nachhaltigkeit und globaler Klimaschutz zurück, gab zugleich aber auch einen Ausblick darauf, wie geplante Initiativen vor Ort Südafrika dabei unterstützen sollen, seiner Verantwortung im Umweltschutz nachzukommen.

 

Dr. Rainer Feurer, Vice President Corporate Strategy and Planning, Environment der BMW Group, sagte dazu auf der Konferenz: „Die BMW Group hat das Ziel, der weltweit führende Anbieter von Premium-Produkten und -Services für individuelle Mobilität zu sein. Nachhaltigkeit ist ein integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie der BMW Group.“

 

Bodo Donauer, Managing Director von BMW Südafrika, kündigte in seinem Beitrag drei umfangreiche Initiativen an, mit denen die BMW Group ihre Strategie, durch lokales Handeln ihr globales Ziel im Kampf gegen den Klimawandel zu erreichen, konsequent weiterführt.

Elektromobilität in Südafrika.

„Indem die BMW Group als erster Anbieter Elektromobilität auf die südafrikanischen Straßen bringt, stärkt sie gleichzeitig ihre Position als weltweit nachhaltigster Automobilhersteller“ so Donauer. „Unsere Kunden werden Gelegenheit haben, den MINI E in der ersten Jahreshälfte 2012 bei einer Reihe von landesweiten Roadshows zu erleben.“

 

Diese Events sollen der BMW Group nicht nur wichtige Erkenntnisse zu den lokalen Kundenbedürfnissen im Zusammenhang mit Elektromobilität liefern, sondern auch aufzeigen, wo es in Südafrika noch infrastrukturelle Hürden zu überwinden gilt.

 

Energie-Projekt in Zusammenarbeit mit der Stadt Tshwane.

Durch die konsequente Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette hat die BMW Group bereits viel erreicht.

 

Dr. Rainer Feurer dazu: „Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette, umfassende Produktverantwortung und ein klares Bekenntnis zur Ressourcenerhaltung einerseits und der Erfolg der BMW Group andererseits gehören untrennbar zusammen. Wir legen großen Wert auf ein nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Handeln in allen Bereichen – weltweit genauso wie hier in Südafrika.“

 

In Südafrika konnte das Unternehmen den Energieverbrauch und die Emissionen des BMW-Werks Rosslyn in Pretoria nahezu halbieren und so seit 2006 über 50 Millionen Rand (ca. 4,5 Millionen €) an Energiekosten einsparen.

 

„Wir glauben allerdings, dass wir noch mehr tun können und haben darum ein Projekt zum Thema erneuerbare Energien durchgeführt, um die technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit einer vollständigen Versorgung des Werks in Rosslyn mit erneuerbaren Energien, möglicherweise auch in Kombination mit der bestehenden Energieversorgung, zu untersuchen,“ so Donauer. „Ich bin stolz, an dieser Stelle ankündigen zu können, dass wir durch unsere Zusammenarbeit mit der Stadt Tshwane im Rahmen eines für das kommende Jahr geplanten Projekts zur Energiegewinnung weitere Schritte in diese Richtung machen werden.“

 

Dieses Projekt weist große Ähnlichkeiten mit einem Deponiegas-Programm auf,  dass grob die Hälfte des Energiebedarfs des BMW Werks Spartanburg in South Carolina, USA, deckt. Auf einer Mülldeponie in Onderstepoort entstehendes Methangas soll künftig über etwa 8 Kilometer zum BMW Werk Rosslyn geleitet werden. Je nach anfallender Menge soll das Gas dann entweder in Gasgeneratoren zur Stromgewinnung eingesetzt werden oder einen Teil des in der Produktion eingesetzten Erdgases ersetzen – einer Ressource, die etwa 50 Prozent des Energieverbrauchs des Werks ausmacht.

 

Nach vorläufigen Schätzungen können auf diese Art etwa 40 Prozent des Gasbedarfs des Werks Rosslyn gedeckt werden.

 

Dies ist ein weiterer Schritt in einem Prozess, an dessen Ende das Werk Rosslyn vollständig aus erneuerbaren Energiequellen versorgt werden soll.

 

Ausweitung des Engagements: Projektankündigung KwaZulu-Natal.

Im Rahmen der Konferenz konnte die BMW Group einmal mehr ihre Position als Branchenführer in den Dow Jones Sustainability Indizes der letzten sieben Jahre und ihren Fokus auf alle drei Bereiche der Nachhaltigkeit – den wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Bereich – unter Beweis stellen, indem sie neue Aktivitäten im gesellschaftlichen Bereich in KwaZulu-Natal ankündigte.

 

Im Rahmen dieses Engagements ist geplant, das bereits an anderen Schulen äußerst erfolgreiche durchgeführte Bildungsprojekt „BMW Maths, Science and Technology Excellence“ in Haupt- und Grundschulen im Nyavini-Distrikt südlich von Durban einzuführen.

 

Die betreffenden Schulen sollen zudem in das südafrikanische SEED (School Environmental Educational Development) Programm der BMW Group aufgenommen werden, mit dem den Schülern ein nachhaltiger Lebensstil, Verantwortung für ihre Umgebung und unternehmerischem Denken nahegebracht werden soll. Ein positiver Nebeneffekt des Projekts: durch die Bewirtschaftung von SEED-Gärten im Rahmen des Programms ist sichergestellt, dass die Schüler mindestens eine nahrhafte Mahlzeit pro Tag erhalten – in diesem Teil des Landes alles andere als selbstverständlich, aber von zentraler Bedeutung für die Entwicklung der Schüler.

 

Zudem plant die BMW Group ein auf HIV/Aids spezialisiertes Gesundheitszentrum, das in öffentlich-privater Zusammenarbeit mit den Behörden von KwaZulu-Natal im Nyavini-Distrikt entstehen soll. Das Zentrum wird nach dem Vorbild einer ähnlichen, von der BMW Group 2005 in Soshanguve eröffneten Einrichtung gebaut und soll auch die medizinische Grundversorgung der Bevölkerung sicherstellen, da das nächste Krankenhaus gut 50 Kilometer entfernt ist.

 

Donauer zusammenfassend: „Mit ihrem vielfältigen Engagement beim Weltklimagipfel und den damit verbundenen weiteren Veranstaltungen beweist die BMW Group, dass ihr die aktive Gestaltung ihrer Zukunft sehr am Herzen liegt. Eines steht fest: Individuelle Mobilität wird morgen ganz anders aussehen – und wir versuchen schon heute, uns diese Zukunft vorzustellen. Indem wir als erster Anbieter Elektromobilität auf die Straßen Südafrikas bringen, zeigen wir einmal mehr, dass die BMW Group für die Zukunft der individuellen Mobilität steht.“

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