|
Mittwoch, den 14. September 2011 um 11:34 Uhr

Sauberes Wasser für Südafrika - Die Arbeiten am Projekt "Kommunales Wasserhaus" sind abgeschlossen Featured

Das Wasserhaus liegt mitten im Dorf und ist für jeden leicht zugänglich. Das Wasserhaus liegt mitten im Dorf und ist für jeden leicht zugänglich.
Foto: Konrad Soyez
Von Sylvia Prietz - Vor fünf Jahren startete das von der Universität Potsdam initiierte und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „Wasserhaus Südafrika“.
Ende August ist es erfolgreich beendet worden. Die Demonstrationsanlage in der Eastern Cape Province bietet Lösungen an, um dem vorhandenen Wassermangel, der schlechten Qualität des Wassers und den oft unzureichenden hygienischen Bedingungen im Land wirkungsvoll zu begegnen. Dafür ist das Projektteam im Sommer ausgezeichnet worden. Koordinator Dr. Konrad Soyez nahm aus den Händen des Mayor der Ikwezi Municipality Sizwe Mngwevu einen Preis entgegen, mit dem die Provinzregierung das Vorhaben als besondere sozial-technologische Initiative würdigte.
Das Projekt setzt auf ein integriertes Wassermanagement, Wassermehrfachnutzung und solare Energienutzung. Die Anlage bietet technische Lösungen zum nachhaltigen Umgang mit den in Afrika so knappen Ressourcen Wasser und Energie und ist vor allem für die Bewohner ländlicher Gemeinden in Südafrika von großer Bedeutung. Erbaut wurde das Wasserhaus in der Ikwezi Municipality, einer Gemeinde am Ostkap. Die Bevölkerung vor Ort beteiligte sich am Bau und ist nun für den Betrieb zuständig. Um sicher zu stellen, dass die Anlage künftig auch ohne die deutschen Partner erfolgreich arbeitet, fanden intensive Schulungen statt. Das für Afrika noch ungewöhnliche Wasserhaus ist inzwischen auch offiziell an die Kommune übergeben worden. Seiner Entwicklung hatten in den Jahren zuvor sowohl die deutsche Botschaft als auch die Zentral- und die Provinzregierung große Aufmerksamkeit geschenkt. Politik und Wirtschaft setzen darauf, dass auch andere Kommunen das Konzept übernehmen und dass auch weiter solche Einrichtungen gebaut werden, um die Lebensverhältnisse möglichst vieler Menschen in Südafrika und darüber hinaus zu verbessern. Anfragen aus anderen Landesteilen gibt es bereits.
Der Universität Potsdam hat die Projektkoordination des Gesamtverbundes aus 18 deutschen und südafrikanischen Firmen, Hochschulen und Institutionen verantwortet. Die Alma Mater war darüber hinaus für die Bearbeitung des Gesamtmodells, die wirtschaftliche und ökologische Optimierung, die Klimabilanzierung sowie Untersuchungen zum Hygienestatus zuständig. Während des Projekts entstanden mehrere Bachelor- und Masterarbeiten von Studierenden der Universität Potsdam und anderer Hochschulen zum Thema. Einige Studierende erarbeiteten in dieser Phase ein Theaterstück und gestalteten einen Comic, um den Menschen den Zugang zu neuer Technik zu erleichtern.
Das Wasserhaus bleibt auch nach dem offiziellen Abschluss des Projekts im Blick seiner Initiatoren. Derzeit laufen vor Ort Maßnahmen zur Förderung des Verständnisses für Wasser-, Energie- und Klimafragen sowie zur Entwicklung von Geschäftsideen, um Beschäftigung und Einkommen in der Gemeinde zu fördern.
Login to post comments
Banner
  • Südafrika
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Sport
  • Kultur

on 16 Mai 2012, 15.47
Südafrikas letzter Käfer glänzt wieder
Nach einem schweren Unfall und aufwendiger Restauration ist die 33 Jahre alte Legende zurück im AutoPavilion in Uitenhage
on 16 Mai 2012, 14.54
Nach anonymen SMS-Tip findet die Polizei 10 Rhino-Hörner
Ein vietnamesischer Mann wurde in Bedford Gardens in seiner Wohnung verhaftet. Die Polizei fand Rhino-Hörner, einen Stoßzahn, Bargeld und Schmuck.

on 09 Januar 2012, 16.37
Mandelas Erben feiern sich selbst
Ein Golfturnier. Ausgerechnet. Damit beginnt der Afrikanische Nationalkongress (ANC) die Feierlichkeiten zu seinem 100-jährigen Bestehen.
on 03 Dezember 2011, 11.37
Freihandelszone stellt Weichen für Afrikas Zukunft
Im Anschluss an den Africa Industrialisation Day am 20. November, findet am 8. Dezember in Nairobi, die erste Gesprächsrunde für den Aufbau einer afrikanischen Freihandelszone statt. Die Freihandelszone soll insgesamt 26

on 17 Mai 2012, 14.39
Soventix gründet Niederlassung in Südafrika
Ausgehend von der in Stellenbosch bei Kapstadt gegründeten Niederlassung erfolgt der Markteintritt in Südafrika durch ein kompetentes Team.
on 02 Mai 2012, 18.36
Südafrikas B2C E-Commerce Markt zeigt positive Tendenz
 Der aktuelle "South Africa B2C E-Commerce Report 2012" des Hamburger sekundäre Marktforschungsunternehmens yStats.com stellt ausführlich den südafrikanischen B2C E-Commerce dar.

on 28 Juli 2011, 14.56
1899 Hoffenheim hat sich die Dienste von Knowledge Musona gesichert
Der 21-jährige Stürmer wird einen Fünf-Jahres-Vertrag bis 30.6.2016 bei den Kraichgauern erhalten.
on 22 Juli 2011, 16.49
Professor Dr. Jürgen Beckmann über Fußball als mögliche HIV-Prävention in Townships in Südafrika
Von Monika Kohut - Prof. Dr. Jürgen Beckmann ist seit 2007 Dekan der Fakultät für Sport und Gesundheitswissenschaft und Mitglied der erweiterten Hochschulleitung der Technischen Universität München (TUM).

on 10 April 2012, 11.06
Johannesburg: Wohin gehst Du?
Mit dem Festival "Shoe Shop" nimmt das Goethe-Institut in Johannesburg das Thema Migration beim Wort und stellt es auf die FüßeGoethe-Institut - Das Hauptaugenmerk des Projekts liegt in der künstlerischen Thematisierung
on 04 März 2012, 12.43
Darling: BACH IM BUSCH
Wenn man von Kapstadt aus gemütlich durch das Westküsten-Gebiet in Richtung Norden fährt, bewundert man die reizvolle Natur, den Pflanzenreichtum, die Tierwelt, würde hier aber sicherlich niemals eine Oase für europäi

Your are currently browsing this site with Internet Explorer 6 (IE6).

Your current web browser must be updated to version 7 of Internet Explorer (IE7) to take advantage of all of template's capabilities.

Why should I upgrade to Internet Explorer 7? Microsoft has redesigned Internet Explorer from the ground up, with better security, new capabilities, and a whole new interface. Many changes resulted from the feedback of millions of users who tested prerelease versions of the new browser. The most compelling reason to upgrade is the improved security. The Internet of today is not the Internet of five years ago. There are dangers that simply didn't exist back in 2001, when Internet Explorer 6 was released to the world. Internet Explorer 7 makes surfing the web fundamentally safer by offering greater protection against viruses, spyware, and other online risks.

Get free downloads for Internet Explorer 7, including recommended updates as they become available. To download Internet Explorer 7 in the language of your choice, please visit the Internet Explorer 7 worldwide page.